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Förderverein  Burg 
Neurandsberg e.V.

Urkundliche Nennungen von Ramspergern und Ramsperg im Zeit- und Namensspiegel

1272 Herzog Heinrich schlichtet einen Streit zwischen dem Kloster O. und Friedrich von Ramsperg (Friedericus de Ramsperch) wegen drei Huben zu Hubing.

1289 Heinrich von Ramsperg verpflichtet sich dem Kloster W. gegenüber zur Schenkung von vier Gütern (u.a. in Nidernperhartzdorf / Unterperasdorf).

1298 derselbe Heinrich schenkt für den Bau einer Kapelle im Kloster W. u.a. ein Gut in Nider­perhartzdorf.

1300 In Moosbach und im östlichen Teil der Pfarrei entwickelt sich eine Hofmark (ausgestattet mit der niederen Gerichtsbarkeit), die sich zunächst in der Hand der Ramsperger befindet (später verkauft an die Nußberger und 1453 Weiterverkauf an Herzog Albrecht 111).

1318 Die nby. Herzöge überweisen ihrem Viztum Heinrich dem Ramsperger und dessen Bruder jährlich acht Kar Hafer aus dem Marchfutter zu Moosbach. Die Pfarrei Moosbach ist eine Grenzpfarrei gegenüber dem Herrschaftsbereich der Bogener zur Mark Cham; Moosbach ist u.a. "Marchfutterort". (Marchfutter / Pferdefutter ist eine Art Heersteuer in Grenz- / Markgebieten ).

1331 In einer Landtafel des Gerichts Cham lautet der Eintrag zunächst: "Ramsperg" und dann weiter: "Fridrich Ramsperger ein newe veste'~ Die Besitzteilung hat also bereits hier ihren Niederschlag gefunden. In einem anderen Zusammenhang spricht ein Niklas Ramsperger von der Erbauung eines neuen Schlosses in Neurandsberg durch seinen verstorbenen Vet­ter Friedrich dem Ramsperger.

1362 Todesjahr von Hiltprand Ramsperger, dem Bruder des Erbauers der Burg Neurandsberg, dessen Grabstein in der Friedhofskapelle in Rattiszell eingemauert ist; im dortigen Relief ist das schöne Wappen der Ramsperger (mit Helm, Helmzier und Decken) zu sehen.

1369 Jan der Ramsperger wird als herzoglicher Pfleger auf Saulburg genannt.

1374 Heinrich der Ramsperger tritt (ebenso wie nochmals in 1390) in Urkunden auf; ebenso seine Witwe Lucia im Jahre 1397.

1386 Karl der Ramsperger zu Adldorf verkauft dem Kloster W. zwei Eigengüter, darunter eines, das er von seinem verstorbenen Bruder Hiltbrand, dem Ramsperger zu Ramsperg, erlangt hat.

1389 Die Witwe von Berthold Ramsperger schenkt auf Rat ihrer Vettern ihren Hof in Panholtz (bei Landasberg) als Seelgerät für ihren verstorbenen Mann an das Kloster Windberg.

1390 Es ist vom Siegel eines "Korl dez Ramsperz zw Ramsperkch, di zeit gesezzen zw Satelbogen"die Rede.

1391 ist Karl der Ramsperger Pfleger des Gerichts Mitterfels.

1393 Hartprecht der Ramsperger ist Pfleger des Gerichts Mitterfels.

1393 und 1394 ist der Mitterfelser Richter Hans der Ramsperger zu Hofdorf überliefert.

1400 Michel der Ramsperger zu Gossersdorf wird in einem Gerichtsbrief genannt; er ist nach 1410 in Konzell begraben.

1401 Seitz der Ramsperger zu Ramsperg kauft zwei Güter bei Degenberg (Mitsiegier dabei ist Heinrich der Ramsperger);

1402 werden diese Güter als Seelgerät für den verstorbenen Ritter Hartprecht von Ramsperg an das Kloster W. gegeben.

1401 Friedrich der Ramsperger verkauft an die Nußberger zu Kollnburg mehrere Güter.

1402 Seyfrid zu Ramsperg kauft einen Hof in Albertsried.

1414 Friedrich der Ramsperger und seine Frau geben einen verpfändeten Hof in Maulendorf wieder an das Kloster O. zurück.

1419 Kaspar Ramsperger tritt als Inhaber der Hofmark Gossersdorf auf (auch noch im Jahre 1425 als Hofmarksherr verzeichnet); 1446 ist Martein Ramsperger (verschuldet), wenig später, 1453 Haimeran Heuraus Inhaber von Gossersdorf.

1429 Ritter Friedrich Ramsperger zu Neuenramsperg wird namentlich erwähnt.

1440 Niklas der Ramsperger wird i.Z.m. einer Urkunde in Wolfersdorf genannt.

1443 Andre der Ramsperger ist als Pfleger auf Schönstein nachgewiesen.

1446 Johann Ramsperger, Domherr zu Regensburg (verstorben 1450, Reliefbildnis im Dom kreuzgang in Regensburg), verkauft dem Herzog Albrecht III sein Eigengut samt Hofmark und Gericht in Lindenau, wie er, sein Bruder Jan und all ihre Vorfahren es inne hatten. 1474 überschreibt Andreas Ramsperger an die Wittelsbacher den restlichen Anteil der Hofmark Lindenau.

1453 Jorg Heuraus zu Neurandsberg wird in einer Verkaufsurkunde genannt.

1457 Jörg von Sattelbogen wird als Burgpfleger in Neurandsberg genannt.

1461 Hans Swanser tritt als Burgpfleger in Erscheinung; nach ihm hat G. von Sattelbogen dieses Amt inne.

1474 Stephan der Dornsteiner (Donnerstein 7) wird als Pfleger zu Neurandsberg angegeben.

1495 Wilhelm Nußberger zu Brennberg ist bis 1498 Pfleger zu Neurandsberg.

1523 In einer Streitsache des verstorbenen Pflegers Jorg Amann zu Ramsperg geht es um ei­nen Hof zu Auggenbach (zwischen den Hofmarken Altrandsberg und AuggenbachjHaidt­samt Taferne und Bräuhaus - bestehen enge Besitzzusammenhänge).

1475 Anlässlich einer Erbteilung erhält Albrecht Nothaft von Wernberg neben anderem den Be­sitz Ramsperg mit der Herrschaft Haibach.

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